Ed am:23.02.2010 um:00:03

su mr -c ~mr/CleanUp

Meschugge hat ein kleines Helferlein geschrieben, welche (wie es den Anschein macht) deutlich zur Sauberkeit des Maschinenraums beiträgt. Es folgt ein Gastbeitrag von ihm:

Sauberkeit, grade in einem Kontext wie dem Maschienenraum, ist etwas das in den Sozialwissenschaften als öffentliches Gut modelieren würde. Was heisst das?
Wenn ein Raum sauber ist profitiert jeder von dieser Situation ohne das es eine Möglichkeit gibt den einzelnen davon auszuschließen.
Das Problem des öffentlichen Guts besteht in seiner Erstellung. Niemand räumt gerne auf. Die Mühe muss sich lohnen. Oder für Informatiker:

if kosten(putzen) < nutzen(putzen):
    putzen()
else:
    chill()

Der Nutzen ist für jeden unterschiedlich, je nachdem wie stark sein Bedürfniss nach Reinheit ist.
Die Kosten fürs Putzen richtet sich vorallem nach einem Faktor: Die Anzahl der Leute die Mitarbeiten. Alleine aufräumen ist anstrengend, wenn 5 Leute aufräumen verteilt sich die Mühe ein paar Handgriff pro Person.

Wie bekommt man nun genug Menschen dazu mitzuarbeiten? Zwei Möglichkeiten bestehen darin die Kosten-Nutzen-Rechnung zu verändern.
Bestrafe jene die nicht mitmachen, belohne jene die mitmachen.

Zur Nutzung dieses Problem kann man folgenden Algorithmus formulieren.

1. Wenn jemand Bedenken aufgrund des Zustand des öffentlichen
   Gutes hat gehe zu 2
2. Frage Passwort ab und gehe zu 3
3. Unterbinde ein anderes öffentliches
   Gut oder erstelle ein öffentliches Schlecht (public bad)
   und gehe zu 4
4. Warte auf Bestätigung durch erneute Passwortabfrage.
4.1 Wenn Authentifizierung erfolgt ist behebe Punkt 3
    und beende das Programm.
4.2 Sonst halte 3 aufrecht und gehe zu 4.

Ich möchte ihn mal den “Social Terror Algorithmus” nennen.

In unser konkreten Implementierung (einen kleinem Python Script) wird unser lokaler MPD auf dem Server (mediathek.lan) des Raums, mit diesem Lied [yt] gespammt.
Aus dem öffentlichen Gute (angenehme Musik) wird somit ein öffentliches Schlecht (unangenehme Musik).

Das ist natürlich eine weniger nette Lösung. Bisher kam diese Lösung auch noch nicht zur Anwendung. Ich persönlich bin gespannt auf den ersten Anwendungsfall.
Jedoch hoffe ich auch das es nicht dazu kommen wird. Jedoch hat er bereits Wirkung gezeigt. Alleine der Verweiss darauf das irgenwann irgendjemand, “irgendwie” das Script starten könnte, treibt uns an Ordnung zu halten.
Der “Social Terror Algorithm” sollte nicht als Mittel gesehen werden dass man leichtfertig nutzt. Eine Implementierung des Algorithmus ist eine Institution, die uns an unsere Verpflichtungen gegenüber der Gemeinschaft erinnert.

Ed am:07.02.2010 um:18:49

Warum liegt hier eigentlich Schnee?

Draussen sind die Reste des Winters noch erkennbar und so ganz vorbei ist er eigentlich auch noch nicht. Daher schlage ich vor wir lassen uns von Berlinern Künstlern inspirieren

(via rebel:art)

und verarbeiten unseren Schrott einwenig.

DSC08500_2

Ed am:05.02.2010 um:23:12

Unser RZ sperrt den yacybot

“Faschisten, Nazi-Schweine!”, schreit ed, noch bevor er das Flammenschwert richtig ziehen und googlen konnte, ob er denn überhaupt richtig liegt. Nach dem wm zarghaft klein ed ins Gewissen geredet hat, doch erst einmal zu überprüfen ob ‘yacybot’ und ‘yacy’ das gleiche wären und doch eigentlich erst das SCC zu fragen: “Warum eigentlich?”

Ja warum eigentlich schließt das SCC den yacybot von den Inhalten der Universitäts-Seite aus? Wie man es unschwer in der robots.txt nachlesen kann.

Da ed so das öffentliche pöbeln auf der Pinnwand des SCC oder der Piazza untersagt wurde, ergriff ed die Gunst der Stunde um die Redefreiheit dieses Blogs unter Beweis zu stellen!

Ed am:06.01.2010 um:10:54

2 Leseempfehlungen

“Was die Vorratsdatenspeicherung so gefährlich macht”

Warum Deep-Packet-Inspection eine ganz schlechte Idee ist

… beides auf netzpolitik erschienen

Ed am:31.12.2009 um:02:01

und nach dem 26c3?

meer? bernd liefert bald.

Ed am:28.12.2009 um:00:07

Dragons Everywere – Day 1

Computerlogbuch von ed // /bin/date +%s: 1261951506

Die Expeditionscrew konnte heute erfolgreich mit nur geringer Verspätung die Reise in unbekannte Gebiete starten. Bis zum abend wuchs die Reisegesellschaft auf 9 Personen an. Morgen werden weitere Abenteurer unser Schiff betreten. Um für alle Gefahren vorbereitet zu sein haben wir eine bunte Mischung verschieder Fakultäten angeheuert und auch der erste Vertreter der örtlichen Freifunker unterstützt uns.

Die Nahrungsbeschaffung erfolgt bis jetzt problemlos. Online-Bestellmöglichkeiten für verschiede Lieferdienste machen es möglich. Die Matereserven sind zwar knapp, werden aber bis morgen die Koffeinversorgung der Mannschaft sicherstellen können. Zur Zeit vertreibt sich die Crew mit Backgammon spielen. Oder starrt fast nakotisiert auf schwarze Bildschirme in dennen ab und an neongrüne oder fuchsia-farbene mysteriöse Schriftzeichen vorbeiziehen. Neugierig aber auch besorgt um die Sicherheit der Crew beobachte ich diese Erscheinung.

Der Kommunikationsrückkanal ist bis jetzt noch beschränkt. Und noch müssen wir die unsicheren Netzwerke des fremden, zu erforschenden Gebietes verwenden. Wir hoffen unsere Techniker können dieses Problem morgen Vormittag lösen, nach der Wiederbefüllung der Mate-Tanks.

Noch eine Stunde bis zum Choas-Familien-Duell. Wir hoffen die Representanten des sublabs werden gelost.

Ich schließe für heute das .log und folge ‘cat /proc/sys/net/ipv4/fuckups’.

kthxbye!

Ed am:16.12.2009 um:20:46

Einbruchsversuch?

diese mail war heut morgen in dex seinem postfach… war aber leider nur ein verwechseltes terminal. aber trotzdem gut ^^

guten tag,
welchen grund gab es, dass sie am 29.11.09 versucht haben auf dem server gonzo.uni-weimar.de mittels sudo root-rechte zu erlangen?

mit freundlichen Grüßen J.Eismann

Ed am:09.12.2009 um:06:12

twiddoor 2.0

Ich hab mich dann doch ‘heut’ mal hingesetzt und eine komplett neue Version von dem Script gebaut was cron dazu bewegt den Status der Tür auf Twitter veröffentlichen zu lassen. Aus mangelnden C-Kenntnissen und Konzeptkritik der alten Version ;) hab ich das einfach mal in PHP hingehackt und was ich so getestet hab, läuft das auch echt knorke.

Der Status der Tür wird mit dem auf Twitter abgeglichen und dabei muss nur innerhalb der letzten 10 Tweets was über den Status stehen. Denn die Tür soll ja in den nächsten Versionen auch Kommentare oder ähnliches von sich geben können. Naja what ever. Der Source steht unter einer WTFPL und wem weitere Zweckentfremdungen einfallen kann ja bitte einen Kommentar, Trackback, Ping, … da lassen.

Den Source gibt’s hier.

Und hier die Story wie alles begann.

Ed am:26.11.2009 um:22:24

Bildungsstreik

An dem zweiten Abend in Folge ist der Raum mehr als brechend voll. Grund dafür sind die Live-Übertragungen aus anderen Unis die hier im Raum gestreamt werden. Gestern folgten wir dem Plenum in München, welches das Thesenpapier ausgearbeitet hat. Heute sind wir sogar interaktiv mit Wien verbunden.

Möglich wird das ganze durch eine kleine Gruppe aus Weimar, die sich auf den Weg durch die Republik und sogar bis nach Österreich gemacht hat.

Ed am:11.11.2009 um:00:50

@mr_door

There are several people not having a key to the “MaschinenRaum” and they don’t wanna get out of bed just for standing in front of a locked door. So we decided to let the door tweet whether it’s locked or not.

We started with a LPT cable that is connected to the parallel port on our server. On the other end there is a switch inside the door that is pressed by the bolt as soon as the door is locked. When the button is pressed, pin 10 of the LPT cable which usually carries 4.5V is grounded. We can now monitor this state of change with a tool called “pin” provided by the ”parashell“ package and send out a tweet with the help of a cron job and “blt“.

You can follow our door here and watch the project site.

DSC00105DSC00106DSC00109box2

thx martz!

UPDATE:

@mr_door in action

@mr_door in action

Heute Abend fand das erste ‘hackers cinema’ im Maschinenraum statt. Vielen Dank an dieser Stelle an Junior Prof. Ben Sassen (Fakultät Gestaltung) dass er uns durch seine Betreuung diese Veranstaltung ermöglicht!
Es wurde im noch recht kleinen Kreis von ca. 15 Personen der erste Teil “Welt am Draht” (1973) gesehen und im Anschluss heißer und länger diskutiert als anfangs erwartet. Die Themen kreisten nicht nur um die Frage der Definition nach Realität und Wirklichkeit und der Problematik eines objektiven Standpunktes des Subjekts, welches sich in einem relativen Raum befindet, es wurde auch den “nicht-hackern” die Theorie von Virtualisierung, Generischen Algorithmen und anderem Voodoo nahe gebracht. Gerade durch durch die Mischung von MedienSystemen, MedienKultur und MedienGestaltung entstand ein spannendes Diskussionsumfeld.
Diese Gäste werden wir sicherlich wieder sehen und freuen uns natürlich über weiteren Zuwachs im Laufe des Semesters.

Heute Abend fand das erste ‘hackers cinema’ im Maschinenraum statt. Vielen Dank an dieser Stelle an Junior Prof. Ben Sassen (Fakultät Gestaltung) dass er uns durch seine Betreuung diese Veranstaltung ermöglicht!

Es wurde im noch recht kleinen Kreis von ca. 15 Personen der erste Teil “Welt am Draht” (1973) gesehen und im Anschluss heißer und länger diskutiert als anfangs erwartet. Die Themen kreisten nicht nur um die Frage der Definition nach Realität und Wirklichkeit und der Problematik eines objektiven Standpunktes des Subjekts, welches sich in einem relativen Raum befindet, es wurde auch den “nicht-hackern” die Theorie von Virtualisierung, Generischen Algorithmen und anderem Voodoo nahe gebracht. Gerade durch durch die Mischung von MedienSystemen, MedienKultur und MedienGestaltung entstand ein spannendes Diskussionsumfeld.

Diese Gäste werden wir sicherlich wieder sehen und freuen uns natürlich über weiteren Zuwachs im Laufe des Semesters.

Liebe Macuser_innen an der Bauhaus-Uni Weimar!

Vor kurzer Zeit erschien das „große“ Betriebssystem-Update von Apple, OS X 10.6 (Snow Leopard). Da der Cisco VPN Client, den die Uni zum Download anbietet, nicht mehr unter 10.6 funktioniert, muss nun eine andere Lösung her. Gar nicht schlimm, denn der benötigte Cisco-Code wurde von Apple fest ins neue Betriebssystem integriert und der olle Cisco-Client war sowieso überaus hässlich. Hier steht wie’s geht:

1) Klicke auf den kleinen Apfel oben links am Bildschirm und wähle „Systemeinstellungen…“. In dem sich öffnenden Fenster klicke auf „Netzwerk“.

2) Füge durch einen klick auf die Schaltfläche „+“ links unten im Fenster einen neuen Dienst hinzu.

3) Wähle folgendes aus:
Anschluss:  VPN
VPN-Typ:    Cisco IPSec
Dienstname: Frei wählbar, z.B. UNI-VPN Intern

4) Gib nun die entsprechende Serveradresse für den Dienst den du einrichten möchtest ein:
VPN Intern: 172.18.254.252
VPN Extern: vpngw2-out.net.uni-weimar.de
VPN Bode:   vpngw2-out.net.uni-weimar.de

5) Als Accountname trage deinen Benutzernamen von der Uni ein (z.B. abcd1234). Lasse das Feld Passwort leer.

6) Klicke auf Identifizierungseinstellungen und wähle „Schlüssel“. In das nebenstehende Feld tippst du:
VPN Intern: v2oeff
VPN Extern: v2intern
VPN Bode:   v2bode

7) In das Feld Gruppenname kommt folgendes:
VPN Intern: GROUP-WLAN
VPN Extern: GROUP-EXTERN
VPN Bode:   GROUP-BODE

8) Klicke auf „OK“ und dann rechts unten auf „Anwenden“. Fertig! Jetzt kannst du dich über das neu erschienene Symbol in der Menuleiste mit dem Uni-VPN verbinden. Dein Passwort musst du erst beim Verbinden eingeben. Und alles ohne Vorher irgendwelche hässlichen Programme starten zu müssen!

/////////////////////////////////////////////////////////

Hier nochmal alle Zugangsdaten auf einen Blick:

VPN Intern
Serveradresse: 172.18.254.252
Shared Secret: v2oeff
Gruppenname:   GROUP-WLAN

VPN Extern
Serveradresse: vpngw2-out.net.uni-weimar.de
Shared Secret: v2intern
Gruppenname:   GROUP-EXTERN

VPN Intern
Serveradresse: vpngw2-out.net.uni-weimar.de
Shared Secret: v2bode
Gruppenname:   GROUP-BODE

/////////////////////////////////////////////////////////

So long,
Padde

ΦLo am:29.09.2009 um:12:06

Datenspuren

sind diese komischen Dinger, die wir immer und überall hinterlassen. Mit unserem Telefon beim spazieren gehen, wenn das Bargeld im Supermarkt mal wieder alle ist oder, was über den Text hinaus aus diesem Blogeintrag zu lesen ist. Darüber hinaus gibt’s da noch den verlorenen USB-Stick, die Bahn Ponuspunkte und Überwachungskameras. Jedes einzelne Datum ist eigentlich uninteressant, zusammen verraten die Biester mehr über mich als ich meinem Psychiater erzählen würde. Wie das so ist und was mensch dagegen oder damit machen kann erforschen unsere FreundInnen vom <<</>> (a.k.a. C3D2) seit mehreren Jahren im Rahmen einer gleichnamigen Veranstaltung.

Die diesjährigen Datenspuren finden am kommenden Wochenende in der Scheune in Dresden statt und wir Kinder vom Maschinenraum würden da hinfahren. Die dort gesammelten Erkenntnisse geben wir in den kommenden Wochen in eigenen Vorträgen und Veranstaltungen an unsere Mitstudierenden weiter.

Los geht der Klassenausflug am Fr. 02. Oktober, 15:20 Uhr (Treffen um 15:00 Uhr) am Hauptbahnhof in Weimar. Zurück fahren wir dann sonntags irgendwann.

Ed am:25.09.2009 um:19:02

Skate-Tetris

fieser chiptune && artyfarty nerdisim

Yeah, das kommt also heraus, wenn Tetris-Nerds auf Skater treffen: “Crew of Freeborders take over an SF street to create a real life video game.” Via

via: rebel:art

Letzten Samstag (19.09.2009) fand in Leipzig im Rahmen des “Tages der freien Lizensen” eine Podiumsdiskussion statt. Ed war da und mitlerweile gibts davon auch lecker Videos im Netzs :)

Ed am:14.09.2009 um:20:59

Let’s play Global Thermonuclear War

Für das interessierte und technikaffine Publikum beginnt morgen die neue Vortragsreihe “Let’s play Global Thermonuclear War”. Orientiert an einem war game (http://www.overthewire.org/wargames/vortex/) werden wir uns in den nächsten Wochen mit Themen der angewandten Sicherheit in Datennetzen auseinandersetzen.

Wer schon immer mal was über Stack Overflows, Format String Attacks, Shellcode, Hash Collisions und Reverse Engineering hören wollte, dem sei jetzt geholfen.

Ihr solltet grundlegende Kenntnisse in C besitzen und keine Scheu vor Unix-Systemen haben.

Also, dann. Folge 1 – “Foreplay” (Themen: level0 – level1, general, sockets, vielleicht schon etwas Übersicht über Stack Overflows).

Wann? – Dienstag, 15. September um 18:00 Uhr
Wo? – im Maschinenraum der M18
What else? – Wer live mitcoden möchte, sollte natürlich einen portablen Rechner dabei haben.

Ed am:14.09.2009 um:20:53

Rette deine Freiheit!

RetteDeineFreiheit.de

Ed am:14.09.2009 um:09:00

3 STRIKEZ — and you’re out!

ab jetzt auch für polizisten…

3 STRIKEZ — and you’re out! from eins78 on Vimeo.

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